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Dienstag, 10. Februar 2009

resolution.TECHNO - Sehnsüchte und Seele einer Subkultur

Am 27.02.09 um 19.30 zeigt der Dokumentarfilm Feiern im Filmhaus Kino Köln, Menschen deren Nächte 72 Stunden dauern. Ihre Geschichten handeln von Zartheit, Exzess und Zerstörung. Vom nie wieder heim und schlafen wollen, weil man dann ja wieder alleine ist. Ein Porträt in 19 Gesprächen, 56 Nächten und 13 Tracks.

Berlin 2005: Techno ist zurück im Untergrund - exzessiver als je zuvor. Und Berlin ist erneut zum Sehnsuchtsort all derer geworden, die es ernsthaft wissen wollen. FEIERN zeigt sie dabei, verschwitzt, verstört und überglücklich.

FEIERN läßt die Menschen erzählen, die ihr Leben der Musik, den Clubs und den Drogen widmen. Zugezogene aus Chile oder England, die erst die endlose Abfahrt fanden und dann eine Wohnung in Mitte. Türsteher, Barleute und Tänzer. Berliner DJ´s, die ihr erstes Speed auf dem Schulhof kauften um gerüstet zu sein für eine Nacht im Bunker, dem „hardest club on earth“. Es sind kaputte Geschichten und Geschichten voller Zärtlichkeit. Alle erzählen von der Suche nach Glück - dem Moment kollektiver Ekstase, der richtigen Platte zur richtigen Zeit, dem 8-Stunden-Gespräch mit einem Unbekannten, der über Nacht zum besten Freund wird, dem Gefühl im Darkroom eines Clubs nichts anderes zu sein als „ein Stück Fleisch das benutzt und benutzt wird.“

Gespräch für Gespräch wird FEIERN zum Familienporträt, zur melancholischen Hommage an eine Subkultur, die solange feiert, bis der Husten zur Lungenentzündung und der Blackout zur Psychose wird.

In Berlin, so der Londoner DJ und Produzent Ewan Pearson, könne man mit einem Löffel auf einen Kochtopf schlagen; solange es im Rhythmus wäre, würde niemand nach Hause gehen. Lächelnd gibt er seinen Freunden einen Ratschlag mit auf den Weg: „Don’t forget to go home!“ Wenn sie nicht gegangen sind, so feiern sie noch heute.

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BLUTRAUSCH - Geschichten vom Rande der Nacht

In der Vampirfilmreihe "Blutrausch" zeigt das Filmhaus Kino Köln vom 20. - 25.02.09 sowohl Klassiker als auch moderne Produktionen, etwa den 2008 in Schweden enstandenen Film "So finster die Nacht" der in faszinierenden Bildern dem leicht angestaubten Genre neues Leben einzuhauchen vermag.

TANZ DER VAMPIRE USA/UK 1967 • 108 Min. • OmdU • 35mm • R.: Roman Polanski • D.: Jack McGowran, Roman Polanski
Zwei Vampirforscher bereisen auf der Suche nach den Untoten das tief verschneite Transsylvanien. Sie finden Unterkunft in einem Schloss und dort begegnen sie so manch merkwürdigen Gestalten. TANZ DER VAMPIRE ist der Vampir-Kultfilm! → am 20.2.2009, 22.2.2009 und 24.2.2009

SO FINSTER DIE NACHT • Schweden 2008 • 114 Min. • DF • 35mm • R.: Tomas Alfredson • D.: Kare Hedebrant, Lina Leandersson • In eiskalt faszinierenden Bildern erfindet der Film auf romantische, keinesfalls aber zimperliche Weise das Vampir-Genre neu. Der zwölfjährige Außenseiter Oskar freundet sich mit dem Nachbarsmädchen an. Bald dämmert ihm, dass sie ein Vampir ist. Optisch großartig und voller Sensibilität inszenierter Film einer neuen Generation. → am 20.2.2009, 22.2.2009 und 24.2.2009

BRAM STOKER´S DRACULA • USA 1992 • 123 Min. • DF • 35mm • R.: Francis Ford Coppola • D.: Gary Oldman, Winona Ryder • Gary Oldman und Winona Ryder, in den Rollen des Grafen und der Mina Murray, spielen das Paar, dessen Liebe unter keinem guten Stern steht. Sie ist einem Anderen versprochen, und er kann es nicht lassen, sich vom Blut der Lebenden zu ernähren. Anthony Hopkins spielt mit viel Ironie den Vampirtöter Van Helsing, und der arme Keanu Reeves, in der Rolle des Jonathan Harker, hat das Pech, von Draculas drei Frauen vernascht zu werden. → am 21.2.2009 und 23.2.2009

Mittwoch, 7. Januar 2009

FUTURE SHORTS



choices präsentiert
FUTURE SHORTS
Das neue Jahr beschreiten FUTURE SHORTS mit einer bunten Auswahl, die euch die trüben Januartage sicherlich versüßen wird. Aus dem sonnigen Brasilien erreicht uns ein Film, der seine Handlung mal von der anderen Seite aufrollt, aus New York kommt eine amüsante Fabel über Fahrradkuriere, aus Belgien erreichen uns zwei Filme, die (keine) Fragen offen lassen und zur Krönung des ganzen gibt es nicht nur zwei wunderbare Musikvideos sondern auch noch Lars von Triers Kurzfilmbeitrag zum 60ten Geburtstags des Filmfestivals in Cannes!
Weitere Infos: www.futureshorts.de
am 31.1.2009 um 20.30 Uhr


something weird cinema



BAD TASTE am 14.01 um 21.30 h

Neuseeland 1984-1987 • 90 Min. • OF • 35mm • R.: Peter Jackson • D.: Terry Potter, Peter Jackson

Der Filmtitel ist Programm! Als ein paar Außerirdische ein kleines Dorf irgendwo in Neuseeland als besonders interessante Nahrungsquelle für Menschenfleisch entdecken, soll eine Spezial­einheit die ungebetenen Besucher wieder vertreiben. Die tollpatschigen Elitekämpfer haben jedoch allerlei Probleme mit den Kreaturen aus einer fremden Welt... Ein auf abenteuerlichste Weise selbst produzierter, ebenso kruder wie hochgradig unterhaltsamer Splatter-Slapstick-Meilenstein, der den neuseeländischen Kunststudenten Peter »Herr der Ringe« Jackson zum allseits favorisierten Liebling der Horrorfans machte.

Donnerstag, 27. November 2008

choices präsentiert FUTURE SHORTS

am 19.12.2008 um 20.30 Uhr

Im Weihnachtsmonat Dezember zeigen FUTURE SHORTS ein abwechslungsreiches Programm an Filmen aus Schweden, Holland, dem Vereinten Königreich, Belgien und Finnland. Mit dabei ist die wunderbare Musical-Erzählung LE TARTINE, das Musikvideo zu dem Smash-Hit WE ARE YOUR FRIENDS (Justice vs Simian), ein humorvolles Märchen über den Alltag von Simon Burrill und eine animierte Persiflage auf Ridley Scotts GLADIATOR – natürlich mit Russel Crowe!


http://www.futureshorts.de

Mittwoch, 26. November 2008

something weird cinema

Filmhaus Kino Köln & Gebäude 9 präsentieren
something weird cinema

Psychotronisch, bewußtseinserweiternd, exploitativ, und jenseits filmischer Norm und gutem Geschmack!

10.12.2008 um 21.30 h
POSSESSION
F/BRD 1981 • 127 Min. • OF • 35mm • R.: Andrzej Zulawski • D.: Isabelle Adjani, Sam Neill, Heinz Bennent

Mark und Anna haben sich nichts mehr zu sagen: Nach Marks Auslandsaufenthalt hat sich das junge Paar voneinander entfremdet. Während Anna die Situation mit erstaunlicher Gelassenheit hinnimmt, kann Mark die emotionale Kälte und Ungewissheit nicht ertragen und lässt seine Frau von einem Privatdetektiv beschatten. Der entdeckt ihr Geheimnis – zwei sehr unterschiedliche Liebhaber – und bezahlt dies mit dem Leben. Verstörendes Meisterwerk über das von Egoismus, sexueller Obsession und Schmerz geprägte Zerbrechen einer unmöglichen Beziehung. Abgründiges, ernsthaftes Beziehungsdrama oder spekulativer, erzwungen transgressiver Horrorschocker? In Deutschland kam der Film POSSESSION nie in die Kinos, in Cannes spaltete er das Publikum – trotz zahlreicher Nominierungen (u.a. Beste Schauspielerin für Isabelle Adjani und Beste Regie).


14.12.2008 um 15.00 h
BAD SEED
USA 1955 • 117 Min. • OF • 16mm • R.: Mervyn Le Roy • D.: Nancy Kelly, Patricia McCormack
Rhoda ist gerade mal acht Jahre alt und hat bereits zwei Morde begangen. Als auch noch ein kleiner Junge dran glauben muss, glaubt Rhodas Mutter Christine den Grund für die fatale Neigung ihrer Tochter zu erkennen – schließlich liegt der Hang zum Morden in der Familie. »Patty McCormack ist hervorragend als die hübsche, aber bösartige Rhoda. Ihre gerüschten Kleider, ihre verschlagene Höflichkeit und ihre bewundernswerten blonden Zöpfe maskieren nur ihre innere Monströsität«. (John McCarty)

17.12.2008 um 21.30 h
DER SATAN
USA 1970 • 89 Min. • DF • 35mm • R.: Bob Roberts
Der Weihnachtsfilm von »something weird cinema« und einer von unzähligen Exploitern, die sich jener berühmt-berüchtigten Person bedienen, die durch den Mord an Sharon Tate zu zweifelhaftem Ruhm gekommen ist: Charles Manson. Der Mann, der sich für die Verkörperung von Jesus und – abstruserweise – Satan höchstpersönlich hielt. Regisseur Bob Roberts geht bereits zwei Jahre nach den Morden nicht gerade zimperlich mit der Realität um die Legende um: Charlie und seine Killerhippies kiffen, widmen sich der freien Liebe, organisieren Sex-Parties für die Reichen Hollywoods, brettern auf ihren brandheißen Öfen herum und zeigen der amerikanischen Flagge den Stinkefinger! »Ein Machwerk, das den Mordfall Manson/Sharon Tate ausschlachtet und sich in anödenden Sex- und Blutszenen ohne jeden Hintergrund erschöpft. An so etwas wie Hintergrund – sei es nun psychologischer oder sozialkritischer Art – hat man nicht im entferntesten gedacht«. (film-dienst)